postimage uberdieVerbindungvonPolitikundFurballinDeutschland ball 820x410 - Über die Verbindung von Politik und Fußball in Deutschland

Über die Verbindung von Politik und Fußball in Deutschland

Vermutlich hatte jeder deutsche Einwohner schon einmal Kontakt in irgendeiner Art zum Fußball und höchstwahrscheinlich nicht nur einmal. König Fußball ist die Sportart in Deutschland, die am präsentesten ist. Jeder kennt, jeder spielt und jeder liebt Fußball. Daran kommt niemand vorbei. Und selbst auch die Politik kommt an Sport im Allgemeinen und ganz besonders an Fußball nicht vorbei. Sport und Politik sind eng miteinander verbunden und sportliche Veranstaltungen haben nicht nur eine sportliche Bedeutung, sondern auch eine politische. Was genau dahinter steckt könnt ihr in diesem Artikel lesen.

Fußball – Ein Magnet für Massen

Der Fußball ist bekannt und wird geliebt. Die Clubs sind in den Bundesländern beliebt und erfahren ständigen Zuwachs. Das Geschäft läuft super. Der Wirtschaftsfaktor Fußball ist seit Jahren ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig und ein Massenphänomen, das die Leute in ihren Bann zieht. Bei anderen gesellschaftlichen Gruppen sieht es da leider nicht so rosig aus. Die Mitglieder von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien oder anderen Gruppen verlassen die Gesellschaft vielmehr und neue kommen selten nach. Fußball ist ein Magnet für die Massen und deshalb ist es offensichtlich, dass sich auch die Politiker bzw. die Politik am Fußball interessiert.

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Die Verbindung von Politik und Fußball

Der deutsche Fußball ist von Beginn an geprägt worden durch politische Konflikte in Deutschland. Die ganze Dynamik wurde aus den gesellschaftlich aktuellen Entwicklungen gezogen. Ein wichtiger Pionier für den deutschen Fußball war Walther Bensemann. Er war für den Fußball in Deutschland und vor allem in Süddeutschland eine sehr wichtige Person und er war auch Gründer des bekannten deutschen Fußballmagazins „Kicker“. Für Bensemann war Fußball ein Mittel zur Förderung des Völkerverständnisses und zur Förderung der gegenseitigen Toleranz. Diese Aussage zeigt auf wie wichtig auch die Verbindung von Politik und Fußball ist. Es lässt Raum für die Förderung dieser Werte im politischen Kontext. Dass Politik und Fußball eng verbunden sind, zeigt auch ein Blick in die Geschichte. Nach dem ersten Weltkrieg wollte kein anderes Land gegen Deutschland Länderspiele spielen, da sie als Kriegstreiber sehr geächtet wurden. Erst im Jahr 1920 hat die Schweiz die Isolation gebrochen und ein Spiel in Zürich veranstaltet. Und auch aufgrund des zweiten Weltkriegs wurden die Nationalspiele verboten. Doch auch hier hat die Schweiz das Verbot gebrochen und hat 1950 gegen Deutschland gespielt. Man sieht also, dass sich Politik und Fußball gegenseitig stark beeinflussen.

Fußball als politisches Rohr

Fußball steht also für Toleranz und ist ein Mittel für die Förderung des Volksverstehens. Deutsche Fußballfans und auch Spieler kommen diesem Ideal immer wieder nach und so gab es zum Beispiel eine Willkommenskampagne für die Flüchtlinge. Wenn auch in der Politik etwas gegen Toleranz oder das Verständnis zwischen Nationen geht, kann es schon vorkommen, dass Fußballfans gegen die Politiker demonstrieren und ihr Unverständnis zur Geltung bringen. Und auch in der deutschen Nationalmannschaft ist es wichtig zu zeigen, dass man andere Nationen toleriert und auch Spieler mit anderer Herkunft ins Team mit aufnimmt. Oft wird darüber bei den Fans stark diskutiert, da viele Spieler bei der Nationalhymne nicht mitsingen, doch Fußball ist auch Toleranz und deutsche Spieler anderer Herkunft müssen akzeptiert werden.